Drei CEOs aus der Druckbranche berichten, wie sie Veränderung mit GelatoConnect in messbaren ROI verwandelt haben
Auf dem GelatoConnect Summit 2025 in Madrid diskutierten drei führende Köpfe der Druckbranche – Simon Smogur (ESP Colour, UK), Paul Hudson (Hudson Printing, USA) und Vincenzo Cirimele (Teetaly, Italien) – auf der Bühne, wie Automatisierung ihre Betriebsabläufe grundlegend verändert.
Das von Kelvin Gage (Hyble) moderierte Gespräch drehte sich nicht um abstrakte Versprechen oder Schlagworte. Es ging um konkrete Zahlen, messbaren ROI, Kosteneinsparungen und jene kulturellen Veränderungen, die aus Technologie echtes Wachstum machen.
1. Automatisierung in messbaren ROI verwandeln
Automatisierung klingt oft nach einem großen Wort – doch die auf der Bühne geteilten Ergebnisse waren überraschend konkret.
Bei ESP Colour berichtete Simon Smogur, wie der Einsatz von GelatoConnect seinem Team ein völlig neues Maß an Transparenz und Kontrolle verschafft hat.
„Wir haben den Lagerwert um über 200.000 £ reduziert, die Versandkosten bei einem Einkaufsvolumen von einer Million Pfund um einen halben Prozentpunkt gesenkt und die Arbeitsproduktivität so weit verbessert, dass wir ein digitales Wachstum von 20 % tragen können“, erklärte er.
Diese Fortschritte, so betonte er, seien nicht das Ergebnis einer einzigen großen Umstellung gewesen, sondern einer Reihe schrittweiser Verbesserungen – vom Feintuning bei Verpackung und Einkauf bis hin zur Optimierung des Workflows, um an jeder Stelle Reibungsverluste zu beseitigen.
In Italien erlebte Teetaly-Gründer Vincenzo Cirimele ähnlich greifbare Ergebnisse.
„Wir haben die Lagerkosten um 10 % und die Logistikkosten um 25 % reduziert. Kein Ausschuss, kein Überbestand – nur Kontrolle und Transparenz“, sagte er.
Paul Hudson von Hudson Printing hob wiederum hervor, welchen Einfluss vernetzte Automatisierung auf Kosten und Agilität hat:
„Über GelatoConnect konnten wir bessere Versandkonditionen nutzen, Leistungskennzahlen in Echtzeit verfolgen und sogar den Betrieb über mobile Endgeräte steuern – etwas, das wir intern niemals hätten aufbauen können.“
Für alle drei führt die Datenlage zur selben Erkenntnis: Automatisierung ist kein Zukunftskonzept. Sie ist ein operativer Wettbewerbsvorteil – heute schon.
2. Teams durch intelligentere Systeme stärken
So eindeutig die finanziellen Erträge sind – die Panelteilnehmer betonten eine ebenso wichtige Dimension: Automatisierung verändert auch, wie Menschen arbeiten.
Für Simon war der größte Wandel ein kultureller.
„GelatoConnect hat unseren nicht-technischen Teams die Möglichkeit gegeben, Systemänderungen selbst vorzunehmen“, sagte er. „Früher waren wir für jede Anpassung stark auf Entwickler angewiesen. Heute können die Menschen, die am nächsten am Prozess dran sind, Workflows direkt optimieren. Das schafft mehr Agilität – nicht nur Einsparungen.“
Vincenzo sprach über das Gefühl gemeinsamer Zielsetzung, das eine geteilte Plattform mit sich bringt.
„Wenn man Teil eines Netzwerks ist, arbeitet man nicht allein“, sagte er. „Man kann Daten, Ideen und Best Practices mit anderen Druckdienstleistern teilen – wie in einer Familie.“
Zusammen verdeutlichen ihre Perspektiven eine übergeordnete Entwicklung: Bei Automatisierung geht es nicht darum, Menschen zu ersetzen, sondern ihnen bessere Werkzeuge, stärkere Zusammenarbeit und mehr Autonomie zu geben, um Fortschritt voranzutreiben.
3. Wandel in einer Branche im Umbruch gestalten
Später in der Diskussion wandte sich das Gespräch einem Thema zu, das im Publikum besonders nachhallte: Wie führt man Teams durch den Wandel? Die Einführung neuer Systeme ist kein rein technischer Prozess – sie ist vor allem ein menschlicher.
Mit Blick auf den eigenen Onboarding-Prozess bei ESP Colour erklärte Simon, dass der schwierigste Teil bei der Einführung neuer Technologien nicht das System selbst sei, sondern die menschliche Reaktion darauf.
„Wenn man eine neue Plattform einführt, werden Mitarbeitende schnell unsicher oder skeptisch“, sagte er. „Negativität ist das größte Gift in einem Unternehmen. Statt zu sagen ‚Das funktioniert nicht‘, sollte man fragen: ‚Wie können wir es besser machen?‘“
Er verglich die Einführung neuer Software mit der Inbetriebnahme einer neuen Druckmaschine: Beides erfordert Geduld, Kommunikation und konsistente Führung. Sein Ansatz: die Vision immer wieder aufs Neue formulieren, bis sie verankert ist – damit alle verstehen, nicht nur was sich ändert, sondern auch warum.
Paul schloss an diesen Punkt an und räumte ein, dass Veränderungen Müdigkeit und Zweifel auslösen können – besonders in etablierten Betrieben.
„Es gab Momente, in denen ich alle zusammenbringen und daran erinnern musste, was wir erreichen wollen“, erzählte er. „Das ist vielleicht heute noch nicht die perfekte Lösung, aber es ist die Richtung, in die wir uns bewegen müssen.“
Vincenzo brachte eine direktere, unternehmerische Sicht ein.
„Die größte Barriere ist die Komfortzone“, sagte er. „Jeden Tag fordere ich meine Manager auf, sich zu verändern. Man kann nicht stehen bleiben – der Markt wartet nicht.“
Ihre Reflexionen unterstrichen gemeinsam eine Wahrheit: Automatisierung gelingt nicht allein durch Technologie, sondern durch Führung, die Anpassungsfähigkeit, Resilienz und eine zukunftsgerichtete Haltung inspiriert.
4. Vom Offset zum Digital: die Zukunft des Drucks
Jenseits operativer Kennzahlen reflektierten die Panelteilnehmer, wie Automatisierung das Gefüge der Druckbranche neu definiert.
Simon verglich klassische Print-Management-Systeme mit Offsetmaschinen – konzipiert für eine andere Ära.
„Ein Legacy-MIS ist wie eine analoge Druckmaschine. GelatoConnect ist Digital-Native“, sagte er. „Um in einer digitalen Produktionsumgebung zu bestehen, braucht man eine Plattform, die sich so schnell weiterentwickelt wie die Maschinen selbst.“
Paul teilte eine ähnliche Vision und argumentierte, dass Automatisierung es Druckereien ermöglicht, das Individuelle zu produktisieren:
„Das meiste, was wir produzieren – Bücher, Kataloge, Direktmailings – wirkt unendlich variabel. Doch mit intelligenter Software lässt es sich standardisieren und automatisieren. Genau dort entsteht echte Skalierbarkeit.“
Und Vincenzo verwies auf das größere Bild: wie Automatisierung die Creator Economy antreibt:
„On-Demand-Produktion bedeutet, dass Creator ohne Grenzen gestalten und verkaufen können. Automatisierung macht das möglich – sie verwandelt Kreativität in ein skalierbares Geschäft.“
5. Das Fazit
Der ROI von Automatisierung bemisst sich nicht allein an Kostensenkung. Es geht um Transformation.
Von mehr Transparenz und geringeren Kosten bis hin zu gestärkten Teams und klarer Führung – die in Madrid geteilten Geschichten zeigen, was passiert, wenn sich Technologie und Kultur gemeinsam weiterentwickeln.
GelatoConnect ist ein gemeinsames Ökosystem, entwickelt mit und für Druckereien – es schafft Effizienz schon heute und gestaltet zugleich die Zukunft der Branche.


